Ich und die Schublade

Seit ich als Junge eine herkömmliche Schubladenkonstruktion gesehen habe, war ich über das grosse Missverhältnis zwischen umbautem und nutzbarem Raum „geschockt“.

Das muss doch effizienter gehen!

Seither machte ich mir über die Jahre immer wieder verschiedene Überlegungen zum Thema Schublade. Dabei geriet die „Not“ um den „verschwendeten Raum“ etwas aus dem Fokus und wich mehr einem spielerischen Umgang in formaler und technischer Hinsicht. Vor allem Schubladen ohne tragenden Korpus darumherum wurden zum Zentrum des Interesses: Welche Formen können so entstehen, und wie ist so etwas technisch umsetzbar? Wie und wo ist welche Technik untergebracht, sodass sie eleganterweise entweder selber Form ist oder unsichtbar bleibt?

Bis anhin entstanden einige technische Ansätze, welche sich in Funktionsprototypen niederschlugen. Ein korpusfreies Möbel  entstand, welches schon ansatzweise funktionierte (oben rechts, existiert nicht mehr).